Kunsthallenpark

Chronik

1928

Blubu

1928 wurde am Jahnplatz das Haus der Technik mit dem markanten Leuchtturm gebaut. Dem Bau fiel das alte Hauptportal des Friedhofs zum Opfer.

Bübu

Im Frühjahr 1928 begann der Bau der Rudolf-Oetker-Halle am Rande des Bürgerparks. Dabei wurde vermutlich der untere Teil des Parks als Landschaftspark umgestaltet, die ursprünglich vorhandenen Blumenrabatten verschwanden. Die Konzerthalle wurde wesentlich von der Industriellenfamilie Oetker finanziert und nach Rudolf Oetker benannt, dem Sohn des Firmengründers August Oetker, der 1916 im Weltkrieg umgekommen war. Den Entwurf erstellte das Architektenteam Hans Tietmann und Kurt Haake. Wegen der charakteristischen neun hohen Bögen in der Fassade wurde das Gebäude auch "die Neunte" genannt. Die später hoch gelobte Akustik plante Prof. Dr. Eugen Michel. Am 31. Oktober 1930 wurde die Halle feierlich eröffnet. Bis dahin war das Schützenhaus auf dem Johannisberg die bevorzugte Bielefelder Konzerthalle gewesen.