Kunsthallenpark

Chronik

1943

Alta

Die Glocken der Altstädter Nicolaikirche verstummten. Sie wurden für Kriegszwecke eingeschmolzen.

1944

Alta

Am 30. September zerstörte ein großer Bombenangriff große Teile der Bielefelder Altstadt, darunter auch die Altstädter Nicolaikirche, sämtliche Häuser am Markt, am Altstädter Kirchplatz und außer Rathaus und Stadttheater fast alle Häuser am Niederwall. Alta und Plata überlebten nur knapp den Feuersturm.

Plata

Beim Bombenangriff am 30. September brannten fast alle Gebäude im Kreuzungsbereich Niederwall / Am Bach / Hermannstraße ab. Die heutigen Gebäude entstanden zum größten Teil in den 1950er und 1960er Jahren.

Kieke

Am 30. September zerstörte ein Bombenangriff die Bielefelder Altstadt zu 86 Prozent. Es gab 600 Tote, darunter die Familie Oetker-Kaselowsky, deren Villa am Johannisberg einen Volltreffer erhielt.

Frieli

Beim großen Bombenangriff am 30. September 1944 wurde die Neustädter Marienkirche von Brandbomben getroffen, Dach und Türme brannten ab, ebenso die meisten alten Handwerker-Fachwerkhäuser in der Kreuzstraße und der Rosenhof gegenüber, ein Adelshof aus der Renaissance. Die Glocken der Kirche waren schon im Jahr zuvor verstummt und für Kriegszwecke eingeschmolzen worden.

1947

Kuka

Das Bismarck-Denkmal, das 1903 auf dem Schillerplatz aufgestellt worden war, versetzte man auf den Nebelswall vor das Ratsgymnasium. 2007 wurde es zum dritten Mal versetzt, zur Handwerkskammer.

1948

Kieke

Der 1944 ausgebrannte Palas der Sparrenburg mit dem Sparrenburg-Restaurant wurde wieder aufgebaut.

1950

Kieke

Das 1944 schwer beschädigte Schützenhaus auf dem Johannisberg wurde provisorisch wiederaufgebaut. Das erste Schützenfest nach dem Krieg fand dort statt. In den 1950er Jahren gab es im Schützenhaus beliebte Tanzbälle, und an lauen Sommernächten kamen sich die Liebespaare auf der Terrasse näher.

1952

Alta

Die Außenmauern des alten Grafenhofs an der Renteistraße, des wohl ältesten Bielefelder Steinhauses, wurden abgerissen. Es war 1944 ausgebrannt. An seiner Stelle steht heute das Parkhaus Renteistraße.

1954

Alta

1954 begann der Wiederaufbau der Altstädter Nicolaikirche. Die Ruine an der Nordseite der Kirche wurde abgerissen, der Altstädter Kirchplatz dadurch nach Osten geöffnet. Das Leineweber-Denkmal wurde an der Ostseite der Kirche neu aufgestellt, jetzt mit Blick nach Osten.

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