Kunsthallenpark

Chronik von Alta

1350

Um 1350 begann der Bau der Altstädter Nicolaikirche. Sie war dem Heiligen Nikolaus von Myra geweiht, dem Schutzpatron der Kaufleute.

1541

1541 wurden in der Altstädter Nicolaikirche die ersten Gottesdienste der Reformation gefeiert. Es begann eine Übergangszeit mit beiden Konfessionen.

1632

Die Siege König Gustav Adolfs von Schweden im Dreißigjährigen Krieg hatten für Bielefeld die Folge, dass Altstädter Nicolaikirche und Neustädter Marienkirche endgültig protestantisch wurden.

1706

Ein Gewitter zerstörte den gotischen Turmhelm der Altstädter Nicolaikirche. 1739 baute man einen kugelig-barocken Turmhelm.

1830

Der großbürgerliche Club „Ressource“ lud in den 1830er Jahren regelmäßig zu Karnevalsbällen in ein Konzerthaus am Altstädter Kirchplatz ein. Bis in die 1880er Jahre war Bielefeld eine Karnevalshochburg.

1857

Mit Rudolf Rempel wurde erstmals ein Vertreter des unteren Mittelstandes sowie der Arbeiterschaft in die 3. Abteilung der Stadtverordnetenversammlung gewählt. Der konservative Landrat von Ditfurth fand einen Formfehler und erzwang eine Neuwahl, doch am 13. Januar 1858 wurde Rempel erneut gewählt.

1880

1880 schlug ein Blitz in den Turm der Altstädter Nicolaikirche ein und machte neue Renovierungen nötig. Auch Alta, die Altstädter Platane, erlebte später einen Blitzeinschlag.

1886

Bielefelder Fabrikanten gründeten ein Volkskaffeehaus Ecke Niederwall/Körnerstraße mit Speisewirtschaft und Lesehalle. Dort sollten die Arbeiter billig Mittag essen können, ohne dabei Bier oder Schnaps zu trinken. Dort fand 1897 der Lesehallenverein sein erstes Domizil, aus dem später die Stadtbibliothek hervorging.

1898

Die Bielefelder Arbeiter wählten SPD. Erstmals rückten sechs Sozialdemokraten in die 3. Abteilung der Stadtverordnetenversammlung ein, die nach dem preußischen Dreiklassenwahlrecht gewählt wurde.

1900

Um 1900 wurde Alta, die Altstädter Platane, in einer Ecke des alten Kirchhofs gepflanzt, neben der Kreuzung Renteistraße/ Altstädter Kirchstraße.

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